HD - ED - Spondylose und Co

Eine Hüftgelenksdysplasie oder Hüftdysplasie ist eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks.
Dabei ist die Gelenkspfanne des Hüftgelenks zu klein oder zu wenig tief. In der Folge findet der Kopf des Oberschenkelknochens – der Hüftkopf – darin nicht genug Halt. Der Fachbegriff lautet Dysplasia coxae congenita.

Die HD ist zu großen Teilen genetisch bedingt (die Heritabilität liegt zwischen 20 und 40 Prozent), weshalb viele Zuchtverbände die HD-Freiheit zur Zuchtzulassung fordern. Da falsche Ernährung und Haltung die Ausprägung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, handelt es sich um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen. 
Klinisch zeigt sich die HD in zunehmender Bewegungseinschränkung und Schmerzhaftigkeit, die infolge der krankhaften Umbauprozesse am Hüftgelenk (Hüftgelenksarthrose) entstehen. 
                                                                                                                                                               quelle: wikipedia

Symptome

Die Symptome von Hüftgelenksdysplasien sind sehr unterschiedlich. Einige Hunde zeigen schnell Lahmheiten, andere wiederum vermeiden einfach schmerzhafte Bewegungen und wirken dadurch antriebslos. Besonders wenn beide Hüftgelenke gleichermaßen betroffen sind, sind Lahmheiten schwierig zu erkennen. Die Lockerheit der Gelenke als auch die dadurch entstehenden Arthrosen sind sehr schmerzhaft, langfristig vermeiden daher fast alle Hunde die Bewegung der Hintergliedmaßen. Dadurch bildet sich die Muskulatur an den Hinterbeinen zurück und die Beine werden deutlich dünner.

Welpen bewegen sich ausgiebig und gerne. Sobald ein Welpe daher durch fehlendes Springen, Toben oder Treppensteigen auffällt, sollte tierärztlicher Rat eingeholt werden. Je früher eine Hüftgelenksdysplasie entdeckt wird, desto besser können chronische Schmerzen vermieden werden.

Diagnose

Die Diagnose HD wird mit Hilfe von Röntgenaufnahmen gestellt. Die Muskulatur muss bei diesen Aufnahmen erschlafft sein, um die Gelenke wirklich frei zu bewegen und den Hund richtig lagern zu können. Daher ist eine kurze Narkose notwendig. Ohne Narkose können zwar bereits bestehende Arthrosen auf der Röntgenaufnahme sichtbar sein, nicht aber die Lockerheit der Gelenke dargestellt werden. Außerdem ist für eine exakte Auswertung der HD-Aufnahmen eine symmetrische Lagerung des Hundes notwendig, die ohne Narkose kaum möglich ist.

Bereits ab dem 2. Lebensmonat können Veränderungen der Hüftgelenke im Röntgenbild sichtbar sein. Röntgenbilder, die keiner offiziellen Auswertung dienen, können daher in jedem Lebensalter durchgeführt werden.

Zur Beurteilung der Röntgenbilder werden insbesondere folgende Strukturen herangezogen:

  • Größe und Gleichmäßigkeit des Gelenkspalts
  • Lage des Oberschenkelkopfes in der Gelenkpfanne
  • knöcherne Zubildungen an der Gelenkpfanne oder am Oberschenkelkopf
                                                                                                                                           Quelle: http://www.enpevet.de/
 
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